Geschichte und Infos

 

Die Entstehung

Das Gebiet der Kirchgemeinde Allerheiligen in Zürich erstreckt sich von der Glaubtenstrasse bis zur Birchstrasse, und von der Käferholzstrasse bis zur Neunbrunnenstrasse.



In der Chronik von Zürich-Affoltern las ich folgendes über ihre Entstehung: "Als der heutige Generalvikar, Dr. Hans Henny, im Jahre 1944 zum Pfarrer von 'Bruder Klaus' bestimmt wurde, erhielt er den Auftrag, im Gebiet des Friedhofes Nordheim eine Kirche zu bauen. Nach mühsamen Suchen konnte an der Ecke Wehntaler-/ Maienstrasse ein geeigneter Bauplatz gefunden werden. Mit einem unglaublichen Eifer ging die kleine Gemeinde an die Arbeit, die notwendigen Mittel zu beschaffen. Man schämte sich nicht, die Mitchristen in der ganzen Schweiz für diesen Kirchenbau zu begeistern. Dank des gewaltigen Einsatzes konnte schon an Weihnachten 1953 die Notkirche mit 130 Sitzplätzen eröffnet werden. Architekt Anton Higi war der Schöpfer dieser ersten Kirche. Sein Sohn, Karl Higi, errichtete ein Jahrzehnt später das eigentliche Gotteshaus, das am 28. Juni 1964 von Bischof Johannes Vonderach eingeweiht wurde. Der Bau ist sehr schlicht, von spartanischer Einfachheit, für viele Gläubige zu einfach. Man wollte mit den Sammelgeldern sparsam und gewissenhaft umgehen. So konnten die Baukosten inklusive Orgel, Glocken und Innenausstattung mit zwei Millionen sehr niedrig gehalten werden. Hoch vom Turm grüsst ein schmiedeisernes Kreuz, eine Gabe der reformierten Kirchgemeinde Affoltern an die benachbarte Schwestergemeinde. Hätte mitchristliche Verbundenheit sinnvoller ausgedrückt werden können?"

Als erster Pfarrer amtete von 1953 bis 1961 Hermann Immoos. 1961 folgte Pfarrer Martin Risi, der bis 1993 in der Gemeinde wirkte. Sein Nachfolger, Pater Kornelius Politzky, war von 1994 bis 1996 im Amt. Im September 1996 wurde Dr. Chika Okafor als neuer Seelsorger und Vikar eingesetzt und im März 2002 zum Pfarrer gewählt. Pfarrer C. Okafor verliess die Pfarrei im Oktober 2007. Seit April 2008 wird unsere Pfarrei vom Pfarrer Ephraim Umoren geleitet. Erster Kirchenpflegepräsident war Albert Kopp (1964 - 1966). Danach folgte bis 1979 Fritz Hess. Von 1979 bis Juni 2002 war Erich Frommenwiler im Amt. Vom Juli 2002 bis Ende 2006 amtete Markus Schraner als Kirchenpflegepräsident. Sein Nachfolger, Peter Schmid, übernimmt das Amt ab Januar 2007 bis Frühling 2014. Seit 2014 ist Dominique Vorbrodt Kirchenpflegepräsident.

Den Namen Allerheiligen erhielt die Kirche wegen der unmittelbaren Nähe des Friedhofes Nordheim. Auf dem Gottesacker harren die Toten der Auferstehung, um in der Gemeinschaft der "Heiligen", wie Paulus sie nennt, sich der Vollendung zu freuen.


Anzahl Katholiken

Die Pfarrei Allerheiligen hat eine Mitgliederzahl von ca. 3500. Der rasante Ausbau des Gebietes Züri-Nord wird in absehbarer Zeit diese Zahl stark ansteigen lassen. In der Zusammensetzung ist die Bevölkerung weitgehend vermischt. Von einem typischen Arbeiterquartier wie man es früher beschrieb, kann heute nicht mehr die Rede sein. Jedoch wird die durch den Kirchenbau entstandene Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl in den verschiedenen Vereinen eindrücklich weitergepflegt. So zählt unser Kirchenchor, welcher seit 1954 besteht, (also seit der Entstehung der Pfarrei) fast 50 Mitglieder. Ebenfalls von grosser Lebendigkeit geprägt und für das Pfarreileben unverzichtbar sind der Frauenverein, die Jugendgruppe JuBla sowie der Mütterclub, die Turnerinnen Avanti und die Ministranten. Der grosse Gemeinschaftssinn erklärt auch, warum mit regelmässigem Abstand Mitglieder der Pfarrei mit dem päpstlichen Orden "Benemerenti" für langjährige Verdienste in der Gemeinde geehrt werden.

Katholisches Pfarramt
Allerheiligen
Wehntalerstrasse 224
CH-8057 Zürich

Telefon: 043 288 30 40
E-Mail: allerheiligen@zh.kath.ch